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Werkstoff-Verträglichkeit und Allergien

Das Thema "Amalgam" wird seit Jahren heftig diskutiert. Was weniger bedacht wird: das ist nur die Spitze vom Eisberg.

Im Zeitalter von zunehmenden Allergien steht man vor der Frage nach der Alternative. Viele Menschen wissen schon nicht mehr, was sie noch essen dürfen. Woher sollen wir dann wissen, was man so jemanden in den Mund einsetzt, damit er kauen kann.

Es gibt bisher nur wenige Denkansätze, wie es überhaupt dazu kommt daß die Allergien dermaßen ansteigen.

Stellen Sie sich vor, sie haben einen Todfeind. Den sehen Sie nun mit einem anderen Menschen zusammen. Diese andere Person wird nun auch in die Schublade "Todfeind" gesteckt. Alle anderen Menschen, die sie mit den neuen Todfeind zusammen sehen auch usw., usw. Stellen Sie sich vor, sie zerkleinern mit dem Gift Amalgam Ihre Nahrung. Den Rest kann man sich denken. (Das gleiche Prinzip gilt bei multipler Pollenallergie. Die Pollen kommen nämlich fast alle mit den Todfeinden Insektizide und Pestizide dahergeflogen.)

Wird nun das Gift aus den Zähnen entfernt und nur durch andere "Chemie" ersetzt, hat man oft einen "Todfeind" mehr. Nach dem Entfernen des Amalgams sollte der Körper entgiftet werden, sprich Versöhnung mit dem Feind stattfinden, dann kann auch Versöhnung mit den Anderen stattfinden und es sind oftmals mehrere Allergien gleichzeitig weg.

Nach der Ausleitung testet man dann die Werkstoffe aus, die dauerhaft im Mund verbleiben. Die haltbarste Lösung ist immer noch Gold, aber auch das wird nicht von jedem vertragen. Auch die Vorsilbe "Bio" garantiert dies nicht. Nach meinen eigenen jahrelangen Erfahrungen des Testens über Kinesiologie ergibt sich, daß es keinen zahnärztlichen Werkstoff gibt, der generell vertragen wird.

Es kommt sogar vor, dass analog dem Todfeindprinzip alle Stoffe abgelehnt werden und erst über die "Versöhnung", die individuell unterschiedlich erreicht wird, man die Person dazu bringt, wieder Chemie zu tolerieren. Das "Weglassen" wäre keine Lösung. Es würde bedeuten, das Gebiß dem Verfall preis zu geben, was nur noch massivere Probleme nach sich zieht. Ich hatte bereits Patienten in der Praxis, die sich alle Zähne haben ziehen lassen, um dann festzustellen, daß sie den Prothesenkunststoff auch nicht vertragen.

Rein zahntechnisch betrachtet, können kleinere Defekte mit Kunststoff versorgt werden, die größeren mit Gold oder Keramik.