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Amalgam-Entgiftung

Die Zahnversorgung soll "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich" sein. So schreibt es der Gesetzgeber, das Bundesgesundheitsministerium, vor. Die Amalgamfüllung erfüllt diese Kriterien, da sie schnell gelegt werden kann und sehr stabil ist, und somit lange hält.

Für`s Erste werden die Vorgaben des Gesetzes also erfüllt. Aber was ist mit dem gesundheitlichen Folgeschäden? Man erläßt ein neues Gesetz in dem "Grenzwerte" beliebig festgesetzt werden und erklärt, daß alles, was unterhalb dieser Grenzwerte liegt nichts mehr mit der Sache zu tun haben kann.

Amalgam ist ein "Gemisch" aus Silber, Quecksilber, Zinn und anderen Bestandteilen. Alle diese Bestandteile haben im menschlichen Körper nichts zu suchen, egal in welchen Mengen. Anfangs bleibt man trotz Amalgambelastung meistens ohne Beschwerden. Aber im Laufe des Lebens kommen immer mehr Belastungen hinzu: andere Gifte, Medikamente, Smog, Lärm, Streß usw. Irgendwann läuft das Gefäß über und man wird krank. Häufig hat man plötzlich mehrere Krankheiten und Beschwerden sehr diffuser Art, die sich nicht einordnen lassen: chronische Müdigkeit und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Schlafstörungen, häufige Erkältungen, Hautausschläge, Gelenkprobleme, Zahnfleischbluten usw. Eine sorgfältig geplante Amalgamsanierung ist dann eine Möglichkeiten, sich zu entlasten.

Das Amalgam sollte zunächst nur gegen metallfreie Werkstoffe ausgetauscht werden. Unter Einhaltung einiger Schutzmaßnahmen wie das Anlegen eines Schutzgummis, (Kofferdamm), das Verwenden von speziellen Bohrern u. Saugern werden die Füllungen auf einen längeren Zeitraum verteilt entfernt. Erst dann kann mit einer medikamentösen Ausleitung aus dem Körper begonnen werden. Solange noch Amalgamfüllungen vorhanden sind, besteht die Gefahr, daß durch ausleitende Medikamente Amalgam aus den Füllungen mobilisiert wird.

Es empfiehlt sich, die Art der Medikamente, den Einnahmemodus sowie Therapiedauer genau auszutesten. Der Mensch ist ein Individuum und daher braucht jeder ein anderes Entgiftungsschema (siehe unter Kinesiologie). Erst wenn dies abgeschlossen ist, sollte man dazu übergehen, ein stabilen, hochwertigen Werkstoff für die dauerhafte Versorgung auszutesten und die einfachen Füllungen damit zu ersetzten (siehe unter Werkstoffverträglichkeit).

Literatur:

Visser, Heiko, Dr.
Quecksilber-Exposition durch Amalgamfüllungen
Hüthig Buch Verlag Heidelberg
ISBN3 - 7785-2211-6

Vollmar, D., Dr.
Amalgamitäten
Energetik-Verlag, Sulzbach ISBN 3-925806-09-1